Aktuelles zur Stromtrasse – Stellungnahme zum Netzentwicklungsplan NEP Strom 2025

Bürgermeister Florian Hölzer erklärte in der Sitzung der Gemeindevertretung vom 08.12.2015, dass auch die Gemeinde Kalbach eine Stellungnahme zum Netzentwicklungsplan an die Bundesnetzagentur im Wege des Konsultationsverfahrens abgibt (weitere Informationen: http://www.netzentwicklungsplan.de/infos-zur-konsultation-0).

Die Stellungnahme fußt aus der Stellungnahme zum Teilregionalplan Energie, die gemeinsam mit einem Beratungsbüro, dem Gemeindevorstand, den Fraktionsvorsitzenden aller Fraktionen sowie den Bürgerinitiativen Kalbach gegen SuedLink e.V. und Lebensqualität Kalbach am 28.05.2015 verfasst wurde. „Kalbach habe seine Hausaufgaben gemacht“, so Bürgermeister Hölzer.

CDU-Fraktionsvorsitzende Daniela Böschen erklärte, „alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich selbst mit einer Stellungnahme einzubringen, ähnlich wie bei der Stellungnahme zum Teilregionalplan Energie“. Sie rief dazu auf, dass die Bürgerinnen und Bürger noch bis zum Sonntag, den 13. Dezember 2015 ihre Chance wahrnehmen und sich aktiv einbringen sollen (online unter folgendem Link möglich: http://www.netzentwicklungsplan.de/konsultation-2015).

„Dies ist per Brief, E-Mail oder Fax bei der Bundesnetzagentur in einfachen Sätzen möglich. Beispiele für Formulierungen finde man auf der Website der Gemeinde Künzell (http://www.kuenzell.de)“, so Böschen weiter.

Die CDU Kalbach stellt fest: Bürgerinnen und Bürger müssen durch transparente, rechtzeitige und ehrliche Informationen bei diesem Jahrhundertprojekt mitgenommen werden. Monster-Stromtrassen werden nicht zugelassen und eine Erdverkabelung ist in nicht vermeidbaren Fällen eine Alternative.

Was der Druck der Bevölkerung ausmachen kann, zeigt die Entscheidung des Bundestages vom 03.12.2015, der erstmals den Vorrang der Erdkabel für die geplanten Stromtrassen festgeschrieben hat. „Gemeinsam durch den Einsatz von Bürgerinitiativen, Kommunen und Abgeordnete aus Gemeinde, Kreis, Land und Bund konnte dieser Teilerfolg erkämpft werden“, so Bundestagsabgeordneter Michael Brand (CDU).

Aktuell habe man die Möglichkeit, seine Anliegen und Sorgen direkt zu äußern. Je mehr etwas fordern umso größer ist die Chance gehört zu werden und auf den Netzentwicklungsplan Einfluss zu nehmen.

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