Mit reger Beteiligung der Bevölkerung startete die CDU-Fraktion ihre Ortsbegehung im Hof der Alten Schmiede und besichtigte zunächst die stark in die Jahre gekommene, historische Natursteinmauer in der Talbrückenstraße. In Anwesenheit von Daniel Föller (Gemeindevorstand), des Ortsvorstehers Volker Röbig und weiterer Mitgliedern der Gemeindevertretung (CDU und BfK) erläuterte Stefan Burkard, CDU-Fraktionsvorsitzender, den derzeitigen Gesprächsstand, den Landrat Bernd Woide mitgeteilt hatte.

Der Verlauf der seit mehr als 30 Jahren diskutierten Ortsumgehung ist geplant vom Beginn der Kreuzung Döllbach/Zillbach/Uttrichshausen über die frei Fläche bis zur Kreuzung Oberkalbacher Straße/Malerwinkel. Die Strecke ist mit Anschlussbereichen etwa 600 bis 700 Meter lang und soll zwischen 1,0 und 1,5 Mill.€ kosten. Die Gemeinde muss die Planungskosten übernehmen und ein Ingenieurbüro beauftragen. Mit Unterstützung von Landkreis und den Landtagsabgeordneten ist eine Realisierung möglich, da der Streckenabschnitt von regionaler Bedeutung ist. Fördermittel werden in Aussicht gestellt.

„Diese Ortsumgehung ist für die Menschen von Uttrichshausen von großer Bedeutung, da die enge Ortsdurchfahrt ein Unfallschwerpunkt darstellt,“ waren sich alle Teilnehmer einig. „Gleichzeitig müssen jedoch die berechtigten Interessen der Anlieger durch gute Anbindungsweg an die neue Trasse und geeignete Lärmschutzmaßnahmen beachtet werden“, so der Fraktionsvorsitzende Burkard.

Die anwesenden Gemeindevertreterinnen und -vertreter werden bei den anstehenden Haushaltsberatungen für 2020 die Verwaltung unterstützen, wenn es um die Beauftragung eines Ingenieurbüros geht und die entstehenden Kosten genehmigen. Dennoch muss jedem klar sein, dass die Realisierung des Projekts noch ein paar Jahre dauern kann.

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