Veranstaltung zur Findung des Wahlprogramms wird fortgesetzt

Am 1. November fand eine weitere Veranstaltung zur Findung des Wahlprogramms mit Bürgerinnen und Bürgern in Oberkalbach statt. Ortsvorsteher Frank Röhrig begrüßte die Anwesenden und freute sich insbesondere über die Anwesenheit von Dag Wehner der als stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender der Veranstaltung beiwohnte.

In Oberkalbach werden alte und neue Kandidaten für Ortsbeirat und Gemeindevertretung zur Kommunalwahl antreten. Diese stellten sich im Laufe des Vormittags vor und gaben einen Einblick warum sie sich in den kommenden fünf Jahren aktiv in die Kommunalpolitik einbringen wollen.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Karl-Heinz Leibold machte deutlich, dass heutige Entscheidungen nicht zu Lasten der kommenden Generation getroffen werden dürfen. Er wies daraufhin, dass die Entscheidungen vor Ort oft durch „die große Politik“ unmittelbar beeinflusst werden und dadurch sich ein enger Spielraum ergebe in dem die Gemeindepolitik agieren kann. Er machte deutlich, dass die Politik in der Gemeinde Kalbach stets sachorientiert und nah am Bürger sei. Parteipolitische Spielchen gab es nicht und werde es auch in Zukunft nicht geben. Man mache in Kalbach Politik für und mit den Bürgern.

Stefan Burkard betrachte die Themenfelder der Kommunalpolitik und gab den Anstoß für die darauffolgende Diskussion.

In Oberkalbach wurden insbesondere die Feldwegeunterhaltung und die Mittelbereitstellung für die Grünpflege angesprochen. Stefan Burkard berichtete über die Erstellung eines Grünanlagenkatasters durch die Gemeinde. „Die gewonnenen Informationen müssen in den nächsten Monaten bewertet werden. Sie werden zur Optimierung der Flächen und des Pflegeaufwandes führen“. „Eine Überprüfung der Schlüssel für die Mittelzuweisung im Feldwegebau ist überfällig.“

Die angeführten Anregungen und Hinweise wird die CDU bewerten und sollen in das Wahlprogramm einfließen.

Dag Wehner berichtete über zahlreiche Besuchen von Veranstaltungen in anderen CDU-Gemeindeverbänden. Er wies insbesondere auf die sehr große humanitäre, aber auch politische und rechtliche Herausforderungen der Flüchtlingssituation hin.

Der nicht gesteuerte Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland ruft nicht nur in unserer Region, sondern in ganz Deutschland Sorgen und Ängste in der Bevölkerung hervor. Diese Befürchtungen wollen wir als CDU im Landkreis Fulda aktiv aufnehmen, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren und daraus Forderungen an die Europa-, Bundes- und Landespolitik formulieren.

Im Anschluss an die mahnenden Worte des stellv. Kreisvorsitzenden wurde bei „Weißwurst und Brezeln“ noch lange diskutiert und zusammengesessen.

In den kommenden Wochen werde man auch in den anderen Ortsteilen die Veranstaltungsreihe fortsetzen.

Check-Up-Oberkalbach

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